© Dai Lei
Mit einem Rechts-Seminar hat der Deutsch-Chinesische Treffpunkt (DCT) unter dem Motto „DCT in Aktion“ eine Veranstaltungsserie gestartet, die darauf zielt, zwischen Deutschen und Chinesen in Qingdao eine Brücke zu schlagen. Gleichzeitig können Unternehmensvertreter deutscher Firmen in der Stadt die Veranstaltungen sowohl dazu nutzen, um sich den Qingdaoern besser bekannt zu machen, als auch Anliegen zur Verbesserung des Geschäftsklimas vorzutragen.
In der Auftaktveranstaltung ging es um Fragen der Mitarbeiterbindung in Unternehmen sowie des rechtlichen Rahmens für eine Mitarbeiterbeteiligung sowohl bei Entscheidungsprozessen in Unternehmen als auch beim Gewinn. Referiert haben Anwälte der Pekinger Kanzlei Deheng Law Group.
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In den kommenden Wochen wird es ein ganzes „Feuerwerk“ unterschiedlicher Veranstaltungen geben. Ein Höhepunkt wird der geplant „Tag der Deutschen Wirtschaft in Qingdao“ sein, der im September im Stadtzentrum stattfinden soll. Deutschen Unternehmen wird dabei die Gelegenheit geboten, mit der Bevölkerung der Stadt direkt ins Gespräch zu kommen, die Geschichte der Unternehmen in Qingdao und ihre Produkte vorzustellen sowie zu demonstrieren, welche soziale Verantwortung sie übernehmen.
Der Deutsch-Chinesische Treffpunkt wurde im November 2019 auf Initiative des Qingdaoer Parteisekretärs Wang Qingxian im Deutsch-Chinesischen Ökopark gegründet. Er ist einer von fünf Treffpunkten in der Stadt, die dazu beitragen sollen, Qingdao als wirtschaftliches Zentrum attraktiver zu machen und Unternehmen aus Deutschland, Japan, Korea, Israel und den Staaten der Shanghai-Gruppe für Kooperation als Sprungbrett in den chinesischen Markt zu dienen, insbesondere solchen, die bisher noch nicht in China aktiv sind. Dazu wird im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Treffpunktes unter anderem eine Plattform für die Präsentation deutscher Technologien und Investitionsgüter aufgebaut.