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Die Freihandelszone Qingdao beschleunigt ihren grünen Wandel

2026-06-10 08:00 Ökopark

Die Region Qingdao der Pilotfreihandelszone China (Shandong) (Qingdao FTZ) verstärkt ihre Bemühungen um eine grüne und kohlenstoffarme Entwicklung. Jüngste Initiativen zeigen Fortschritte beim Bau intelligenter Häfen, der Nutzung erneuerbarer Energien und der industriellen Transformation.

Eine neu eingeführte intelligente Regulierungsplattform für internationale Schiffstreibstofflieferungen hat die betriebliche Effizienz von Hafenunternehmen deutlich verbessert. Die Plattform ermöglicht die einmalige Datenübermittlung, die integrierte Verarbeitung und die Online-Genehmigung und reduziert so die Bearbeitungszeit für Treibstofflieferungen von zwei Tagen auf etwa acht Stunden.

Darüber hinaus unterstützt eine digitale Energie- und CO₂-Management-Plattform Hafen- und Schifffahrtsunternehmen bei der besseren Überwachung und Steuerung von Emissionen. Das System umfasst die Erfassung der Treibstoffemissionen von Schiffen, Berechnungen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen durch Landstrom und Vergleiche zwischen verschiedenen Transportarten und schafft so ein umfassendes digitales CO₂-Register für Unternehmen.

Die Entwicklung eines grünem Hafens ist ein zentraler Pfeiler der Strategie dieser Freihandelszone zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Die Freihandelszone Qingdao hat mehrere Meilensteine im Bereich der sauberen Schifffahrt erreicht, darunter Nordchinas ersten Biokraftstoff-Bunkerdienst für internationale Schiffe, die erste Wasserstoff-Bunkerungsanlage des Landes in einem Küstenhafen und eines der ersten Pilotprojekte Chinas zur Betankung von Schiffen mit grünem Methanol.

Auf den Dächern der Fabriken im Deutsch-Chinesischen Ökopark sind Solaranlagen installiert. [Foto/Guanhai News]

Auch Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien werden in der gesamten Zone ausgebaut. Im Deutsch-Chinesischen Ökopark erzeugen die Solaranlagen auf den Dächern jährlich rund 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom, von denen über 70 Prozent von den Unternehmen im Park verbraucht werden. Bis Ende 2025 sollen die dezentralen Solaranlagen in der Freihandelszone Qingdao eine installierte Leistung von drei Megawatt erreichen und die CO₂-Emissionen um etwa 2.100 Tonnen pro Jahr reduzieren.

Die Zone fördert Gebäude mit extrem niedrigem oder nahezu keinem Energieverbrauch, integrierter Photovoltaik und sauberen Heizsystemen, um nachhaltigere und umweltfreundlichere Gemeinschaften zu schaffen.

Im Rahmen neu veröffentlichter politischer Maßnahmen plant die Freihandelszone Qingdao, die Netze für grüne Energie weiter auszubauen, Initiativen für grünen Handel und Kreislaufwirtschaft zu erweitern, technologische Innovationen zu stärken und eine neue Generation grüner und klimaneutraler Fabriken zu fördern.

„Wir werden auch künftig die Entwicklung des Hafens von Qingdao zu einem intelligenten und grünen Hafen unterstützen, die industrielle Modernisierung durch Digitalisierung und grüne Transformation vorantreiben und Unternehmen dazu anregen, Energiespar- und Emissionsreduktionsprojekte umzusetzen“, sagte Gao Shanwu, Direktor des Verwaltungsausschusses der Freihandelszone Qingdao.

Verwaltungskomitee des Deutsch-Chinesichen Ökoparks Qingdao No.2877, Tuanjie Lu, West Coast New Area, 266426 Qingdao, China ©2018 Deutsch-Chinesischer Ökopark Qingdao.